Musik während der Erstellung von Kunst

Musik ist eine Art der Kunst. Dem werden wohl die meisten Menschen zustimmen. Doch worum es hier gehen soll, ist, wie man Musik benutzen kann, während man andere Arten von Kunst (Gemälde, Skulpturen usw.) kreiert. Musik kann eine wichtige Bereicherung in jeder Kunst sein.

Wenn man während dem Kreieren von Kunst Musik hört, vergeht die Zeit nicht nur schneller, die Musik kann dabei auch selbst sehr inspirierend auf einem wirken. Musik ist nicht nur gut, um sich während der Arbeit kreativ inspirieren zu lassen, sondern auch schon davor, d. h. wenn man eine Inspiration für neue Projekte sucht.

Die Frage ist jedoch, welche Musik man am besten hören sollte, wenn man an einem Kunststück arbeitet. Dazu gibt es keine pauschale Antwort, da dies ganz individuell ist. Man kann nicht sagen, diese Art von Musik ist besser für den kreativen Denkprozess geeignet, als eine andere. Musik ist wie die Kunst, die man kreiert: Was für den einen wunderbar funktionieren kann, würde den anderen wahrscheinlich schnell auf die Nerven gehen. Sicherlich hat jeder seine ganz individuelle Lieblingsmusik für die unterschiedlichsten Situationen: Beim Sport möchte man vielleicht etwas Schnelleres hören, um sich zu motivieren, während man eher dazu neigt, zum Beispiel zum Entspannen, etwas Langsameres zu hören (bspw. klassische Musik).

Da dies eine ganz individuelle Geschichte ist, sollte jeder für sich selbst ausprobieren, welche Musik den eigenen kreativen Prozess am besten fördert. Dabei spielt natürlich auch eine Rolle, was man für Kunst produziert. Vom Schreiben eines Musikstücks, über das Malen eines Gemäldes, bis zum Erschaffen eines abstrakten Kunstwerks: Auch hier kann die Auswahl wieder sehr individuell ausfallen. Vor allem bei der abstrakten Kunst gibt es so viele Möglichkeiten, seiner Individualität Ausdruck zu verleihen, dass jede Musikrichtung zu einem völlig anderen Ergebnis führen würde.

Hintergrund bei diesem Thema ist, dass die Forschung in diesem Bereich in den letzten Jahren gezeigt hat, dass verschiedene Musik, unterschiedlich auf verschiedene Gehirnareale wirken kann. Damit ist zu erklären, dass zum Beispiel klassische Musikstücke von Mozart oder Beethoven eher zum Entspannen geeignet sind, als andere Musikarten. Dabei spielen sowohl die Lautstärke, das Tempo, die Tonart usw. eine Rolle, wie wir auf verschiedene Musikstücke reagieren – und das ist, wie gesagt, bei jedem ganz individuell.